Programmpunkte rund um Michael Ende

Michael Ende VOR den Kulturtagen

Kino “Jim Knopf und Lukas Lokomotivführer”

Mittwoch, 18 Uhr, Zollinger Halle

vorgeführt vom Foolskino Holzkirchen

Wer sich schon mal vor dem Prolog am Donnerstag und der eigentlichen Eröffnung am 11. Oktober auf das Thema “Michael Ende” einstimmen will, ist herzlich Willkommen bei der Vorführung der neuen Hoolywood-Verfilmung von “Jim Knopf und Lukas Lokomotivführer”.

Für Tom Modlinger vom Foolskino ist es das erste Mal, Filme ausserhalb vom Kinoraum zu zeigen – ein Experiment! Nach dem Motto: Das Kino kommt zu uns!

Eintritt 5 Euro

Der Lindwurm und der Schmetterling

Ein Papiertheater nach der gleichnamigen Geschichte von Michael Ende

Freitag, 17 Uhr und 21.30 Uhr, Treppenkino im Valleyer Schloss Bräu

mit Reinhard Klamet, Ingo Veit, Bernadette Beer, Steffanie Waldherr

Eine Miniaturbühne, Figuren, Landschaften aus Papier laden uns ein, die Geschichte von Lindwurm & Schmetterling nachzuempfinden.

Klangimprovisationen auf verschiedensten Gegenständen untermalen die Geschehnisse auf der Bühne. Musikstücke bieten kleine Pausen.

Mit dieser „handlichen Art“ des Theaterspielens wollen wir zum Nachspielen, selbst Basteln, Lesen und kreativ sein anregen.

Zu viert haben wir uns voll Ideen, Tatendrang, Experimentierwut, auf die Aufgabe gestürzt selbst ein Vorzeige-Papiertheater zu entwerfen, das in vielen Zuschauern die Lust weckt selbst tätig zu werden.

Die verschiedenen Schwerpunkte, Fähigkeiten und Vorlieben eines jeden von uns lassen sich in dieser Theaterform wunderbar vereinen.

Eröffnungsabend mit Wort & Musik

Freitag, 19 Uhr, Zollinger Halle

Der Eröffnungsabend steht ganz im Zeichen von Michael Ende. Nach den Grußworten von Bürgermeister, Hausherr und Cheforganisator werden Endes Biografin, Frau Professor Birgit Dankert und der Münchner Literaturwissenschaftler, Professor Sven Hanuschek, einen unterhaltsamen Dialog über Michael Ende führen. Für die musikalische Umrahmung sorgen Annemarie Hagn sowie das Duo Bär & Er mit Fred Jaschke und Bernhard Adelsberger. Die Musiker konzentrieren sich auf Lieder von Michael Ende, die bereits vertont sind oder von den Interpreten neu vertont wurden.

Kinofilm “Momo”

Samstag, 11 Uhr, Zollinger Halle

vorgeführt vom Foolskino

Das Mädchen mit den wilden Haaren und den etwas zerlumpten Kleidern – ganze Generationen von Kindern haben das Buch gelesen und den Film gesehen. Der Stoff ist zeitlos und brandaktuell: Der Verlust von echten Beziehungen, Zeit für einander und innerer Gelassenheit.  Die Fantasie und Märchenhaftigkeit einerseits und die Zeitkritik andererseits machen das Buch und den Film für Kinder und Erwachsene gleichermassen interessant.

Tom Modlinger vom Foolskino kommt zum ersten Mal mit seinem Kino in die Zollinger Halle. Und er verlässt zum ersten Mal seinen Kinoraum. Das technische Equipment bringt er mit – ein Experiment für alle!

Eintritt 5 Euro

Dachstuhlführung

mit entsprechender Lesung aus der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende

Samstag, 11 Uhr und 15 Uhr, Altes Schloss (Haupteingang)

Mit Sixtus Lampl (Führung) und Bernhard Wolf (Lesung)

Wer kennt sie nicht, die „Unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Und damit die Geschichte des Buben Bastian, der im Speicher der Schule diese Geschichte liest. Michael Ende bestätigte einst Inge Lampl persönlich, dass der imposante Speicher des Alten Schloss ihn zu den Dachstuhlszenen in der “Unendlichen Geschichte” inspiriert habe.

Sixtus Lampl öffnet anlässlich der Kulturtage „seinen“ Speicher – tatsächlich der größte Speicher eines historischen Gebäudes im ganzen Landkreis. Allein die Dimension dieses Speichers zu erblicken, ist schon ein faszinierendes Erlebnis. Verbunden mit dem Weltroman Endes umso mehr. Bernhard Wolf liest aus der “Unendlichen Geschichte” Passagen, in denen der Speicher lebendig wird.

„Prossima Fermata“

Samstag, 14 Uhr, Café Zollinger Halle (Eingang Zollinger Halle)

Ein Vortrag von Professor Birgit Dankert über Michael Ende

In den letzten Jahren ist nur eine einzige Biografie über Michael Ende erschienen. Wir sind stolz darauf, dass wir die Autorin, Professor Birgit Dankert, für unsere Kulturtage gewinnen konnten. Der Vortrag widmet sich der Frage, ob und inwieweit sich die Lebenszeit Michael Endes in Valley auf das Werk des Autors ausgewirkt hat. Eine spannende und auf Valley bezogene Perspektive bzgl. des Schaffens von Ende.

Valley erzählt – ein Erinnerungsprojekt

Samstag, 15 Uhr und 17 Uhr, Treppenkino im Valleyer Schloss Bräu

Ein Filmprojekt von Emil Ahlhelm (Kamera), Manfred Lehner (Fotografien), Anja Gild und Monika Ziegler (Interviews)

Die Idee zu „Valley erzählt“ entstand vor drei Jahren – die Geschichte von Valley und Valleyern in gefilmten Interviews zu dokumentieren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Erinnerungen. Jeder Film hat ein Fokusthema. Bisher sind zwei Filme entstanden, weitere sind bereits geplant. Während Emil mit einer Handkamera filmt, hält Manfred die Interviewten in Porträtfotos fest. Der erste Film entstand 2017 anlässlich der Kulturtage.

Valley erzählt – Kindheit in Valley. (ca. 25 Minuten)

Die Interviewten: Resi Weinzierl (ehemalige Kirchenwirtin), Jimmy Adelsberger (Fliesenleger), Hans Obermeier (Schuster) – wie war ihre Kindheit während des Krieges? Wie hat sich Valley aus Sicht der damals Heranwachsenden in den Wirtschaftswunderjahren verändert?

Valley erzählt – Begegnungen mit Michael Ende (ca. 16 Minuten)

Anlässlich des diesjährigen  Michael-Ende-Kulturtage haben sich Emil, Manfred und Anja aufgemacht und Valleyer Zeitzeugen über ihre Begegnungen mit und ihre Erinnerungen an Michael Ende befragt. Die Interviewten: Resi Weinzierl (ehemalige Kirchenwirtin), Ernst Brunner (Schreiner), Sixtus Lampl (Gründer des Orgelmuseums), Fritz Mager (Journalist und Rundfunkmoderator), Irmgard Mager (ehemals Kulturreferentin der Stadt München). Letztere hatten lange ein Ferienhaus in Valley und kannten Ende/Hoffmann aus München.

Lesung MOMO

Samstag, 16 Uhr, Café Zollinger Halle

Mit Anja Gild und Ralf Lorenzer

Die Geschichte von “Momo” in einer Stunde? Das scheint kaum möglich und geht doch. Ralf Lorenzer hat das berühmte Werk von Michael Ende auf die wesentlichen Passagen gekürzt – gelesen von Anja Gild und Ralf Lorenzer.

Für eine Pause sorgt ein von Ralf Lorenzer für diese Lesung eigens komponiertes Stück für Klavier und Gesang. Gespielt von Ralf, gesungen/gesprochen von Anja Gild.

Michael Ende erzählt

Sonntag, 14 Uhr, Lesehöhle Valleyer Schloss Bräu

Geschichten für Erwachsene und Kinder – freimündlich erzählt von Anja Gild

Kein Papier, kein Buch, kein Manuskript stehen zwischen der Erzählerin und den Zuhörern: Beim freimündlichen Erzählen kommt es nicht auf die exakte Wiedergabe einer Geschichte an. Vielmehr geht es darum, die tragenden Elemente der Geschichte wiederzugeben, sie aber mit eigenen Worten und im eigenen Tempo zu erzählen.

Anja Gild erzählt u.a. die Geschichte der Schildkröte „Tranquilla Trampeltreu“  – für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.